justiz-auktion.de – Öfter mal ein Schnäppchen machen

3. April 2012 um 09:56

tipp

Wenn es ganz schlecht läuft, man vielleicht gerade mal schlecht bei Kasse ist und seine Rechnungen nicht bezahlen kann, dann kann plötzlich auch mal der Gerichtsvollzieher vor der Tür stehen. Und eventuell findet er auch etwas, was sich zu Geld machen lässt. Früher kamen dann diese gepfändeten Gegenstände quasi unter Ausschluss der Öffentlichkeit unter den Hammer und nur Eingeweihte wussten darüber Bescheid. In der heutigen Zeit kann aber jeder mitbieten, wofür gibts schliesslich das Internet?

Mit justiz-auktion.de wurde im Jahr 2010 eine Plattform gegründet, auf der die Vollzugsbehörden der Bundesländer ihre gepfändeten Wertgegenstände versteigern. Das Angebot ist vielfältig und reicht von Bekleidung, Elektronikartikel aller Art, Autos, Motorräder, Schmuck bis zu Werkzeug und Haushaltsgegenständen. Die wenigsten dieser Dinge dürften fabrikneu sein, aber trotzdem kann man – mit etwas Glück – noch manches Schnäppchen machen.

Natürlich muss man sich bevor man auf die Suche geht erstmal registrieren. Die Suche kann man bundesweit oder nach Bundesländern unterteilt gestalten. Bei den verschiedenen Gegenständen ist dann auch vermerkt, ob sie verschickt werden können oder ob man das ersteigerte eventuell abholen muss. Allerdings kann man kein Widerrufsrecht geltend machen und eine Garantie gibt es auch nicht. Ich habe im vergangenen Jahr eine Perlenkette für die bessere Hälfte ersteigert. Die Auktion begann bei 75 €uro und den Zuschlag bekam ich bei 135 €uro. Ich habe sie dann bei einem befreundeten Juwelier mal schätzen lassen und der hat sie auf etwa 800-900 €uro taxiert.

Die Zahlungen erfolgen grundsätzlich per Überweisung, PayPal hat sich wohl noch nicht überall herum gesprochen. Aber das ist ja zu verschmerzen… :cool: Schaut euch ruhig mal um, vielleicht findet ihr ja etwas für euch…